Mittwoch, 16. Januar 2013

Schwarzwäler - Roulade à ma façon

Neuer Versuch, neues Glück. :)

Trotz der missglückten Linzertorte (als ich die Torte vom Boden der Springform auf ein Kuchengitter gleiten lassen wollte, ist die komplette Konfitüren Füllung ausgelaufen. :( ) gebe ich das Backen nicht auf. Kopf hoch und weiter gehts.

Da ich eigentlich noch Hausaufgaben zu machen hätte, habe ich mich für etwas schnelles und einfaches entschieden. Eine Schwarzwälder Roulade.
Ich habe leider im Internet auf die Schnelle (war schon beim Einkaufen) kein Rezept gefunden und mich dann für folgendes entschieden (s'Mami hed mich berote. :) ) Ich habe das Rezept vom dunklen Tortenboden verwendet mit einer kleinen Änderung: kein Backpulver. Hier die Zutatenliste:

Biskuit:
6 Eier
200g Zucker
100g Mehl
100g Speisestärke
25g Kakaopulver

Für die Füllung:
5dl Rahm
1 Pck. Rahmfestiger
1 Pck. Vanillezucker
Kirschen

Zum dekorieren:
Schokoraspel

Die Zubereitung des Biskuits ist sehr einfach (hab ich schon ein paarmal erwähnt, glaube ich).
Die Eier trennen und das Eiweiss steif schlagen. Nach und nach Zucker beigeben, bis die Masse glänzt. Dann das Eigelb zugeben und weiterrühren. Das Mehl, die Speisestärke und das Kakaopulver mischen und dazusieben. Vorsichtig unterrühren (Silikon K-Haken). Dann die Masse auf ein Blech geben und verteilen. Gebacken habe ich den Teig im auf 170° vorgeheizten Ofen für 20 Minuten.
Dann (Tip vom Mami) den Teig auf den Tisch gleiten lassen und das Blech umgekehrt darüber legen. Auskühlen lassen. Auf diese Weise soll der Teig feucht bleiben; ich bin gespannt. ;)

Wenn der Teig erkaltet ist, den Rahm mit dem Rahmfestiger steif schlagen (dazu verwende ich meinen neuen Bamix, welcher den Rahm in 30 Sekunden steif werden lässt!!). einen Teil auf den Teig verteilen und Kirschen drauflegen. Nun das Ganze einrollen und mit Schlagrahm bestreichen, damit die Schokoraspel halt finden.

Voilà, fertihsch! :)

Fazit: Die Zubereitung ist Kindergarten-Niveau im Schnellzug. :D Das einzige ist die Warterei, bis der Teig ausgekühlt ist.
Nungut.. Jetzt habe ich das Ding fertig gemacht und muss folgendes anfugen: Aus Roulade mache Sandwich. Der Teig war viel zu dick und liess sich nicht mehr rollen. Deshalb habe ich ihn in drei Stücke gebrochen und ein Sandwich gemacht. Sieht nicht so schön aus, schmeckt aber herrlich!! :-D

En Guete!

Backen am Dienstag goes Backen am Mittwoch

Ich habe seit letzter Woche jeden Dienstag Abend Schule und kann aus diesem Grund nicht auch noch backen.

Aus diesem Grund habe ich meinen Backabend auf Mittwoch verschoben und hoffe, ihr könnt euer Wochenprogramm auch dementsprechend anpassen. Haha. :D

Der Name des Blogs bleibt der gleiche und der Inhalt auch. Nur der Zeitpunkt der Veröffentlichung ändert.

Ich hoffe, ihr habt beim Lesen so viel Spass, wie ich beim Zubereiten. Ich freue mich immer über Kommentare!

Weiterhin viel Spass beim Lesen und Nachbacken!! :D

Mittwoch, 9. Januar 2013

Linzertorte

Das ging dann mal schief.... Aber so richtig. :'(

Mehr gibt es leider dazu nicht zu sagen und morgen nichts zum Znüni.

Montag, 7. Januar 2013

Alle Jahre wieder ... Dreikönigskuchen - Zopf

Wie könnte es anders sein, meine erste Backtat dieses Jahres war ein Dreikönigskuchen .......... - Zopf.
Ein "tradizioneller" Dreikönigskuchen ist zu normal und das passt nicht zu mir. :D

Das Rezept hat mir meine Mutter vor ein paar Jahren mal aus einem Kochbuch kopiert, ich weiss leider nicht mehr was es für eins war. Folgende Zutaten habe ich verwendet:

500g Weissmehl
1 Pck. Trockenhefe
3 EL Zucker
2-2.5dl Milch
   (der Teig darf ruhig feucht sein)
1.5 TL Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
100g weiche Butter
100g Sultaninen
1 Ei, verquirlt
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker

Und so wirds gemacht:
Als erstes die Sultaninen in warmem Wasser einweichen lassen.
Die restlichen Zutaten (bis auf das "Bestreiche-Ei" und den Hagelzucker) mischen. Die abgetropften Sultaninen nicht vergessen. ;) Alles ein paar Minuten kneten und dann um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert bei mir in der Regel zwei Stunden.
Dann den Teig mit den Feusten "abschlagen" damit die Gase entweichen. Zwei Stränge auswallen und "zöpflen" (wie sagt man dem in Hochdeutsch??) und auf das vorbereitete Blech legen. Nochmal eine halbe Stunde aufgehen lassen (so wird verhindert, dass der Zopf im Ofen reist . Dann den Ofen auf ca. 200° vorheizen und das Ei (wer mag mit etwas Milch und einer Prise Salz) verquirlen und den Zopf bestreichen. Zuletzt noch Hagelzucker drüber und für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Voilà fertig. :)

Fazit: Die Zubereitung ist sehr simpel und geht schnell. Das Gehenlassen dauert halt ein Weilchen aber das muss sein.
En Guete!